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In der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein Mann nach offiziellen Angaben sechs Menschen erschossen. Der Angreifer hatte sich in einem Supermarkt verschanzt und Geiseln genommen. Bei der Festnahme wurde er getötet.
Bei einem Schusswaffenangriff in Kiew wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet. Neun weitere seien verletzt worden, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Präsident Selenskyjs Angaben nach sind sogar 14 Menschen verletzt worden. Die Zahl könne noch steigen, sagte er.
Laut Innenminister Ihor Klymenko wurde der Mann, nachdem er sich mit Geiseln in einem Supermarkt verschanzt hatte, von Spezialeinheiten der Polizei erschossen. Medienberichten zufolge hatte der Mann zuvor im Stadtbezirk Demijiwka mit einem Schnellfeuergewehr auf Passanten geschossen.
Als die Polizei die Verfolgung aufnahm, flüchtete er demnach in einen Supermarkt. Versuche, Kontakt mit dem etwa 60-Jährigen aufzunehmen, sind nach Angaben Klymenkos gescheitert. Daher sei das Geschäft gestürmt worden.
Selenskyj sprach den Angehörigen in einer Videobotschaft sein Beileid aus. Polizei und Geheimdienst seien dabei, die Hintergründe der Tat zu ermitteln.
Die ukrainische Generalstaatsverdacht erklärte bereits, dass sie möglichen terroristischen Motiven des Täters nachgehe. Der Mann war nach Angaben der Ermittler 48 Jahre alt und in Moskau geboren. Die Sprecherin des ukrainischen Innenministeriums, Mariana Reva, teilte über den Täter mit, dass es „bislang keine Bestätigung dafür gibt, dass er die russische Staatsbürgerschaft hatte“.